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Na Huch,
es gibt sie noch. Die schattigen Flecken im Netzgestrüpp, die so gar nichts wollen und nehmen. Nicht mal eure Daten, das edle Gut, der Rohstoff, nach dem alle lechzen, der die Algorithmen ölt. Behaltet sie. Was ihr haben könnt: Ein bedingungsloses Netzstück mit seltsamen Dingen. Abwegig. Alltagsuntauglich. Aber willig. Hier schreibt man lustvoll am Leser vorbei und neckt die Netzhaut mit Liebe. Außerdem? Pixel am Limit. Ihr müsst hier nichts. Guckt rum, kommt runter, wehret euch und widersteht, der Wisch&Weg Routine, dem Klickzwang, den nervös quengelnden Zuckungen des fomo-geplagten Scrolldaumens. Ihr seid hier auf seltener Seite und das Naheliegende ist ohnehin fernab.


We know: Eine Website für 3 Minuten nicht zu bedienen, ist von der Evolution nicht vorgesehen. Mit ihr fertig zu werden, aber auch nicht. Oder wie man halt so fertig wird, mit Denken oder Essen oder Atmen. Niemand hat jemals fertig gefickt. Dinge kommen hinzu, verschwinden, verformen, vereinen oder vergessen sich und keiner dieser Zustände ist jemals fertig.
Falls jemand fragt. Navigieren lässt sich durch diese Baustelle per Klick oder zartes Tapsen auf Dinge, die in der Luft sein könnten oder mal waren. Vögel, Sterne, Waschmaschinen, u get it. Dann öffnet sich was menüartiges, oder Wilderes, und man ist woanders oder daneben. Wo aber Gleiches gilt. On y va!
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