Na Schnubsis? Es ist so. Immer dann, wenn sich die Seele in ruhigen Gewässern wähnt und wie Seegras sanft hin und her schwappen darf, erscheint hier unter Ausschluss der Öffentlichkeit ein neuer, anstrengender Text. Mühselig menschlich generiert und schwelgend in nostalgischem Wehmut. Unverständlich beim Lesen, unrentabel beim Schreiben und kontextlos, dass es schmerzt. Keine Wertschöpfung, keine Steigerung durch Maximierung, keine einzige bodenlose, fetzige Schlagzeile. „Inzestalarm auf der Datenautobahn“ wird umständlich umschrieben mit: Die Reduktion von Genvarianz kann auch Vorteile haben, liebes Humankapital. Auf dem Feld. Bei der Ernährung der Welt. Oder bei der Tierzucht, als Mops-User kann man sein Tier heute praktisch fertig kaufen und muss nicht mehr selbst ins Labor. All das ist möglich, weil man sich zusammenriss. Damals. Man zog umher in kleinen Gruppen, verhielt sich unauffällig und wer „Na Schnubsis“ sagte, verhungerte einsam und abschreckend im Wald. Wer überlebt hat, sind wir, sehr geehrte Damen und Herren. Was dazwischen geschah: Irgendwann hat man sich zivilisiert, alle konnten Alles sagen, durch Umwälzung des Erdpersonals fiel niemandem auf, dass alles schon gesagt wurde, also sagten es Alle nochmal. Aber: Nicht genau gleich. Im Feedbackloop der Generationen entstanden so viele bunte Denkräume. Wir wünschen diesem bewährten, evolutionären Selbsterhaltungstrieb weiterhin viel Glück. Perfekt! Soll ich dir als nächstes einen 3-Punkte Plan gegen semantische Verflachung erstellen, möchtest du mehr über plastische Veterinärchirurgie erfahren oder dich von historischen Jawlines aus Habsburg inspirieren lassen? Bitte.
